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Akupunktur bei Drogenentzug

Bei der Behandlung von Entzugssymptomen DrogenabhĂ€ngiger hat die Stimulationsfrequenz offensichtlich einen Einfluß auf die Bildung der endogenen Opioide




WĂ€hrend eine Stimulation mit 2 Hz die Produktion von Endorphinen und Encephalinen anregt, steigert eine hochfrequente Stimulation (100 Hz) die Produktion von Dynorphin.


Quelle:

Wu SL, e.a.: Acupuncture for Detoxification in Treatment of Opioid Addiction. in: East Asian Arch Psychiatry. 2016 Jun;26(2):70-6, PMID: 27377488.





eingetragen von 4 am 17.07.2018, 12:46 Uhr



Manuelle Akupunktur wirkt bei drogenanhÀngigen Ratten

Die Forscher hatten den Tieren regelmĂ€ĂŸig Metamphetamine verabreicht. Dies fĂŒhrte im Hippocampus (Teil des Großhirns) zu VerĂ€nderungen bei wichtigen, fĂŒr dessen Funktion verantwortlichen Substanzen.


So stiegen dort die Expressionen (mRNA) von Serotonin, Dopamin und Acetylcholinesterase, sowie der Gehalt an Serotonin, Dopamin, Acetylcholin und Acetylcholinesterase jeweils signifikant an. Der Einsatz manueller Akupunktur an der Kombination DU14 und DU20 reduzierte alle genannten Parameter wiederum signifikant.

Quelle: Yu S, e. a.: Effect of manual acupuncture stimulation of Baihui and Dazhui on contents of 5-HT, dopamine and ACh and expression of 5-HT mRNA, DA mRNA and AChE mRNA in the hippocampus in methamphetamine addiction rats. In: Zhen Ci Yan Jiu. 2014 Oct;39(5):362-6. Chinese. PubMed PMID: 25518108.

eingetragen von 4 am 23.03.2018, 17:47 Uhr



Akupunktur verbessert die Hirnfunktion nach Narkosen

Bekanntlich kommt es nach operativen Eingriffen, gerade wenn diese etwas lĂ€nger dauern, nicht selten zu Störungen der Hirnfunktion (Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten). Diese EinschrĂ€nkungen werden in der internationalen Literatur auch als (engl.) post-operative cognitive dysfunction (POCD) bezeichnet. Verantwortlich dafĂŒr gemacht werden Narkosemittel wie Propofol.



NatĂŒrlich ist es ethisch nicht vertretbar, Menschen - einfach so zu Studienzwecken - sechs Stunden in Narkose mit Propofol zu versetzen; so kamen in der entsprechenden Studie Ratten zum Einsatz. Vor und nach der Narkose durchgefĂŒhrte Akupunkturbehandlungen fĂŒhrten, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe, zu erheblichen (signifikanten) Verbesserungen der Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten der Tiere.Zur entsprechenden Studie auf PubMed



Inwieweit es sinnvoll ist, von der Hirnfunktion von Ratten, auf die kognitiven FĂ€higkeiten des Menschen zu schließen, lĂ€ĂŸt sich natĂŒrlich trefflich diskutieren. Eine Lösung des Problems der POCD wĂ€re jedoch fĂŒr alle kĂŒnftigen Patienten ein wirklicher Segen.







eingetragen von 4 am 01.08.2017, 00:16 Uhr



Akupunktur verbessert die Hirnfunktion nach Bestrahlung

Bestrahlungen (beispielsweise im Rahmen einer Krebsbehandlung) schĂ€digen nicht nur den Tumor, sondern fĂŒhren auch zu SchĂ€den des Gehirns und damit des Denkvermögens. Bislang sind hierzu keine effektiven therapeutischen Maßnahmen bekannt.

Am Tiermodell konnten nun Forscher aus Shanghai durch zahlreiche Experimente nachweisen, daß Akupunktur an der Kombination DU20 und DU26, prompt nach der Bestrahlung durchgefĂŒhrt, diese SchĂ€digungen erheblich reduziert. Dabei verbessert sie im ersten Schritt die Funktion der sogenannten Blut- Hirnschranke und fĂŒhrt bei so behandelten Tieren nach 6 Wochen zu einer deutlich höheren Zahl an Nervenzellverbindungen (Synapsen) und damit einer wesentlich geringeren Störung der kognitiven FĂ€higkeiten (Denkfunktion).

Freilich sind das nur Grundlagenversuche an Ratten, aber warum wird diese Wirkung eigentlich bislang nicht auch bei betroffenen Patienten zumindest untersucht?





Quelle:

Fan X-W, Chen F, Chen Y, Chen G-H, Liu
H-H, Guan S-K, et al. (2015) Electroacupuncture
Prevents Cognitive Impairments by Regulating the
Early Changes after Brain Irradiation in Rats. PLoS
ONE 10(4): e0122087. doi:10.1371/journal.
pone.012208





eingetragen von 4 am 18.09.2016, 14:17 Uhr



Yifen gleicht Folgen von Mobilfunkstrahlung aus

Asiatische Forscher hatten MĂ€use 40 Tage lang, 2 Stunden tĂ€glich der Strahlung von Mobilfunk ausgesetzt. Anschließend hatten sie VerĂ€nderungen im Stammhirn (Nucleus cochlearis) der Tiere entdeckt. Die VerĂ€nderung betraf die dortige Ausbildung (Expression) zweier Rezeptoren fĂŒr Serotonin.

Anschließend untersuchten sie, inwieweit der Akupunkturpunkt Yifen (SJ17) Einfluß auf diese VerĂ€nderungen nehmen konnte. Dabei stellen sie fest, daß er diese VerĂ€nderungen deutliche (signifikant) abmildern konnte. Um zu schauen, ob es eine allgemeine, also unspezifische Wirkung der Akupunktur, oder aber eine spezifische dieses Punktes war verglichen sie auch einen anderen, hĂ€ufig eingesetzten Akupunkturpunkt. Dabei stellten sie fest, daß Yifen deutlich wirksamer war, als der andere Punkt.

Quelle: Dai J.Y., Chen Y.G., Zhang X.Q.: The Impact of Electroacupuncture Intervention on Expression of 5-HTR 1 B/2 C Genes in Mice under Radiation Stimulation from Mobile Phone. Zhen ci yan jiu, August 2015; PMID 26502543






eingetragen von 4 am 24.03.2016, 12:27 Uhr



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© Dr. Thomas Braun, Cham (Bayern / Oberpfalz), 2007 (Internetkoordinator der Akupunktur- und TCM- Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte e.V.) erstellt und dargeboten